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Amadeus – Aufstieg und Fall eines Genies

09-Sep-2014

Amadeus – Aufstieg und Fall eines Genies 


Die deutsche Abteilung des Nationaltheater „Radu Stanca“ zeigt einen der aufregendsten Mordverdächtigungen der Künstlergeschichte.


Bereits kurz nach Wolfgang Amadeus Mozarts rätselhaftem Tod kursiert das Gerücht, er sei vergiftet worden. Wahrheit oder Legende? Antonio Salieri, der ehemalige Hofkapellmeister Josephs II., gerät in Verdacht, bezichtigt sich Jahre später gar selbst für Mozarts Tod verantwortlich zu sein. Doch ist er tatsächlich der Täter? Ursprünglich der erfolgreichste Komponist am Hofe des Kaisers, verliert Salieri diesen Status, als das Wunderkind Mozart auf der Bühne des Musiklebens erscheint.
Der gottesfürchtige Salieri beginnt mit seinem Herrn zu hadern. Er kann und will nicht begreifen, dass dieser Flegel, dieser ungezogene Kindskopf Mozart, das auserwählte Genie ist und er selbst nur ein mittelmäßig talentierter Komponist und Musiker. Von Neid zerfressen, schwört Salieri Rache: Er wird Mozart, den Liebling dieses ungerechten Gottes, vernichten – auf Gedeih und Verderb.
Das Stück begibt sich auf die Spuren Mozarts, heute von aller Welt verehrt, zu Lebzeiten jedoch rasant aufgestiegen und tief gefallen. 1979 in London uraufgeführt, wurde das Stück 1984 von Milos Forman verfilmt und mit acht Oscars ausgezeichnet.


Die Regie bei diesem Intrigenspiel führt Gavriil Pinte, der bereits „Jugend ohne Alter und Leben ohne Tod“ in Hermannstadt inszeniert hat. Die einfache, dennoch aussagekräftige Austattung sowie die Kostüme sind eine Kreation der Bühenbildnerin Roxana Ionescu. Regieassistenz übernahm diesmal Maria Tomoiagă, Schauspielstudentin; 
In der Rolle des Amadeus ist Wolfgang Kandler zu sehen, sein Gegenspieler Salieri wird von Daniel Plier gespielt und Constanze Weber spielt Natalie Sigg, in den anderen Rollen sind Ana Cipariu, Johanna Adam, Daniel Bucher, Ali Deac, Anderi Hansel (a.G.) und Cătălin Neghină zu sehen. Eine Vor-Premiere fand am 03 Juni statt, die Premiere ist am 02. Oktober, 19:00 Uhr im Nationaltheater RADU STANCA zu sehen.


Produzent: Die deutsche Abteilung am Nationaltheater RADU STANCA Hermannstadt; eine öffentliche Kultzurinstitution finanziert vom Stadtrat Hermannstadt.
Autorenrechte: S. Fischer Verlag GmbH THEATER & MEDIEN, Frankfurt a.M.

Photo@Cynthia Pinter

  
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